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Rechtliche Vorgaben der Sozialen Arbeit und ihr...
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Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 1,0, Fachhochschule Münster (Fachbereich Sozialwesen), Veranstaltung: Fachwissenschaftliche und gesellschaftsstrukturelle Zugänge zur Sozialen Arbeit, Sprache: Deutsch, Abstract: 'Alle Kinder müssten doch jemanden haben, der sie ermahnt, ... Und darum bestimmten alle Mütter und Väter, dass das kleine Mädchen in der Villa Kunterbunt sofort in ein Kinderheim solle.' Kurz darauf fanden sich zwei Polizisten ein, die das Kind abholen wollten. Diese Sätze spiegeln eine gesellschaftliche Einstellung zu abweichenden kindlichen Lebenssituationen (Schweden 1945), und bei Betrachtung der vorliegenden Fallgeschichten scheint sich trotz ausführlicher - wenn auch manchmal ungenauer - moderner rechtlicher Vorgaben, für manche daran nicht viel geändert zu haben. In Hinblick auf die vorgegebenen Strukturen Sozialer Arbeit ergibt sich zunächst, dass die Gesetzgebung oft nicht im Sinne des Adressaten angewandt wird, sondern im Gegenzug der Adressat selbst den im Gesetz genannten Verfahren zugeordnet wird. Die 'Karrieren' des Kindes Robert, aber auch des Jugendlichen A. zeigen ein 'Schnittstellen-Problem' auf, jeweils dort, wo Subsumption stattfindet. Die Auslegung des KJHG obliegt den Fachkräften der tätigen Träger in Übereinkunft mit dem finanzierenden örtlichen Träger. So werden sozialpädagogische und therapeutische Hilfeformen kategorisiert als 'Fälle von' verschiedenen Verfahren, die wie generalisierte Schlagworte verwendet werden. Träger können sich Verantwortungen entziehen, wenn sie nur genug Bezüge zu bestimmten gesetzlichen Regelmöglichkeiten herstellen können. Die Schwelle der Überforderung einer Fachkraft ist ausschlaggebend für die Grenzen der Hilfe. Der Betroffene ist meist nicht umfassend informiert über seine Rechte und Möglichkeiten, und die Feststellung des eigentlichen, oft in der Biographie verankerten Hilfebedarfs wird 'machbaren', arbeitssparenden und nicht integrierenden Arbeitsansätzen geopfert. , So nimmt das dargestellte System hin, was Usus geworden ist, und grenzt aus, was sich der '...Einflussnahme (sic!) entziehen will'.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 19.02.2020
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Partizipation von Kindern und Jugendlichen in d...
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Vordiplomarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Pädagogik - Allgemein, Note: 1,7, Fachhochschule Kiel, Veranstaltung: Fallverstehen in der Sozialen Arbeit, 18 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Seit der Einführung des neuen Kinder- und Jugendhilfegesetzes 1990 bzw. 1991 ist vermehrt die Diskussion über das Ansehen und die Beteiligung der Adressaten in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt: 'Fundamental gewandelt hat sich deren Stellung, wenn sie erzieherische Leistungen beanspruchen wollen. Früher stammten sie aus Problemfamilien, waren Versager und Bittsteller, denen Hilfe angedroht, verordnet oder mildtätig gewährt werden konnten. Heute sind betroffene Eltern, Kinder und Jugendliche ernst zu nehmende Partner, ohne deren Zustimmung und Mitwirkung keine erzieherische Hilfe zu leisten wäre ... ' (Günder 1999, S. 46). Diese Arbeit setzt sich mit der Fragestellung auseinander, wie Sozialpädagogen und Sozialarbeiter die Partizipation von Kindern und Jugendlichen in der Hilfeplanung praktizieren, vertiefen bzw. fördern können. Motivation für mich dieses Thema zu wählen und mich damit auseinander zu setzen ist, dass ich Partizipation als wichtigen Bestandteil der Sozialen Arbeit sehe. Geprägt ist meine Ansicht durch eigene praktische Erfahrungen während meiner Tätigkeit als Erzieher und Praktika im Bereich der sozialraumorientierten Jugendhilfe im Kreis Nordfriesland. Um sich der Thematik inhaltlich zu nähern, werden zunächst die Begriffe Partizipation und Hilfeplanung definiert und die dafür rechtlich relevanten Paragraphen beschrieben und analysiert. Der Schwerpunkt dieser Arbeit liegt auf dem eigenen Fallverständnis des Professionellen, der als Aushandlungsprozess beschrieben wird und der praktischen Umsetzung der Partizipation von Kindern und Jugendlichen. Anschließend wird ein idealtypischer Hilfeverlauf beschrieben, um den Hilfeprozess und die gewählten Umsetzungsbeispiele verstehen zu können. Die praktischen Exempel sind der Beratungsprozess zwischen den Heranwachsenden und der Fachkraft, die Family Group Conference und das Hilfeplangespräch. Danach gleiche ich die Theorie mit meinen eigenen Praxiserfahrungen ab. Da Partizipation auch an Grenzen stoßen kann, werden diese kurz angerissen. Abschließend fasse ich die Arbeit zusammen und folgere aus den genannten Inhalten Anforderungen an die professionellen Helfer.

Anbieter: Thalia AT
Stand: 19.02.2020
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Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 1,0, Fachhochschule Münster (Fachbereich Sozialwesen), Veranstaltung: Fachwissenschaftliche und gesellschaftsstrukturelle Zugänge zur Sozialen Arbeit, Sprache: Deutsch, Abstract: 'Alle Kinder müssten doch jemanden haben, der sie ermahnt, ... Und darum bestimmten alle Mütter und Väter, dass das kleine Mädchen in der Villa Kunterbunt sofort in ein Kinderheim solle.' Kurz darauf fanden sich zwei Polizisten ein, die das Kind abholen wollten. Diese Sätze spiegeln eine gesellschaftliche Einstellung zu abweichenden kindlichen Lebenssituationen (Schweden 1945), und bei Betrachtung der vorliegenden Fallgeschichten scheint sich trotz ausführlicher - wenn auch manchmal ungenauer - moderner rechtlicher Vorgaben, für manche daran nicht viel geändert zu haben. In Hinblick auf die vorgegebenen Strukturen Sozialer Arbeit ergibt sich zunächst, dass die Gesetzgebung oft nicht im Sinne des Adressaten angewandt wird, sondern im Gegenzug der Adressat selbst den im Gesetz genannten Verfahren zugeordnet wird. Die 'Karrieren' des Kindes Robert, aber auch des Jugendlichen A. zeigen ein 'Schnittstellen-Problem' auf, jeweils dort, wo Subsumption stattfindet. Die Auslegung des KJHG obliegt den Fachkräften der tätigen Träger in Übereinkunft mit dem finanzierenden örtlichen Träger. So werden sozialpädagogische und therapeutische Hilfeformen kategorisiert als 'Fälle von' verschiedenen Verfahren, die wie generalisierte Schlagworte verwendet werden. Träger können sich Verantwortungen entziehen, wenn sie nur genug Bezüge zu bestimmten gesetzlichen Regelmöglichkeiten herstellen können. Die Schwelle der Überforderung einer Fachkraft ist ausschlaggebend für die Grenzen der Hilfe. Der Betroffene ist meist nicht umfassend informiert über seine Rechte und Möglichkeiten, und die Feststellung des eigentlichen, oft in der Biographie verankerten Hilfebedarfs wird 'machbaren', arbeitssparenden und nicht integrierenden Arbeitsansätzen geopfert. , So nimmt das dargestellte System hin, was Usus geworden ist, und grenzt aus, was sich der '...Einflußnahme (sic!) entziehen will'.

Anbieter: Thalia AT
Stand: 19.02.2020
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